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Tipps zum richtigen Liegen
1. |
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Im Liegen ist der Rücken vom Körpergewicht und Druck auf die Wirbelkörper befreit, die Muskulatur
entspannt sich, und die Bandscheiben können aus dem umliegenden Gewebe wieder Flüssigkeit aufnehmen. |
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2. |
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Eine besonders angenehme Einschlafstellung für Ihr Rückgrat kann die Seitenlage mit leicht
angewinkelten Beinen sein. Sie ist der Embryonalhaltung ähnlich. Unterstützt von einer geeigneten
Matratze kann die Wirbelsäule völlig „neutral“ liegen, ohne sich krümmen oder verdrehen zu müssen. |
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3. |
Legen Sie den Kopf auf ein leichtes Kissen um zu vermeiden, dass der Hals abknickt. Bewährt hat
sich hierbei auch ein spezielles Nackenstützkissen (Wichtig: auf die richtige Größe achten). Zu hohe
oder prall gefüllte Kissen können den Nacken ermüden, es können Verspannungen auftreten.
In entlasteter Haltung, z. B. im Schlaf, sind praktisch keine Bänder im Kopf-/Nackenbereich
gespannt. Das bedeutet, es besteht in diesem Zustand keine Führung und kein Halt. Um so wichtiger sind
entsprechendes Ruheverhalten, Schlafhaltung und Kopfkissen. Bauchlieger müssen folglich mehr Probleme
mit der Wirbelsäule haben. Gut sind für den Bauschschläfer ein nicht zu großes Kopfkissen oder ein
gutes medizinisches Lagerungskissen. Das Kissen sollte so sein, dass es die Mulde zwischen Matratze
und Mensch so ausfüllt, dass Kopf und Wirbelsäule richtig lagern.
In Rückenlage sollte der Kopf in leichter Vorneigung ruhen, dabei zeigen die Nervenlöcher der
Halswirbelsäule die größte Weite und die Arterien werden am besten durchströmt. Die meisten Menschen
schlafen bevorzugt halb seitlich, dann ist ein Höhenunterschied von 13-15 cm zwischen Ohr und Matratze
zu überbrücken, damit die Halswirbelsäule nicht seitlich abknickt.
Das größte Problem bei Kopfkissen ist, dass jeder Mensch seine individuellen Kopf- und Nackenform,
unterschiedliche Schulterbreiten und ganz persönliche Schlafgewohnheiten hat.
Wählt man kein Nackenstützkissen, weil man wegen der individuellen Bedürfnisse nicht damit zurecht #
kommt ist ein Kissen mit den Maßen 40x80 cm sinnvoll, damit nur Kopf und Nacken darauf liegen.
Eine Anpassung der Kissenform an die Proportionen des Benutzers durch unterschiedliche Füllmengen
oder Kammern, welche unterschiedliche Einsinktiefe oder Formgebung erlauben, ist optimal. |
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4. |
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Zusätzlich zum leichten Kopfkissen können Sie eines zwischen die Knie legen, um zu
verhindern, dass das obere Bein während des Schlafens herabsinkt. |
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5. |
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Wenn Sie lieber auf dem Rücken einschlafen, können Sie ein Kissen unter Ihre Knie legen. Mit leicht
angewinkelten Beinen wird der Lendenwirbelbereich entlastet, Sie können dadurch einem Hohlkreuz
vorbeugen. |
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6. |
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Auch beim Ausruhen in Rückenlage, beispielsweise während einer Ruhepause, können Sie sich für einen
zusätzlichen Entspannungseffekt Kissen unter die Knie schieben. |
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7. |
Wenn Sie ein Hohlkreuz oder Beschwerden im Lendenwirbelbereich haben, sollten Sie die Bauchlage
meiden. Meist ermüden in dieser Stellung auch die Schultern. Durch die Dauerdrehung des Kopfes kann
es zum „steifen“ Nacken kommen.
Wenn Sie das Fußende hochstellen, kann es Ihnen gelingen, die Bauchlagen-Einschlafstellung umzulernen.
Wenn Ihnen das nicht gelingt legen Sie sich ein festes Kissen unter die Magengegend. Damit haben Sie
eine Abstützung für den Rücken. |
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8. |
je individueller Ihr Bettsystem an Ihren Körper angepasst wird um so besser ist der
Abstützungs- und Erholungseffekt des Körpers in der Nacht
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Copyrights
Dr. Uwe Heldmaier Tübingen |
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